Nutze die Formel: Dank – Klarer Grund – Alternative. „Danke für das Vertrauen. Um Qualität zu sichern, nehme ich diese Anfrage nicht an. Ich kann nächste Woche prüfen oder Kollegin X empfehlen.“ Verknüpfe den Grund mit deinem Wert, etwa Sorgfalt. Übe laut vor dem Spiegel. Bitte eine Freundin, dich zu unterbrechen, damit du lernst, ruhig zu bleiben. Je öfter du klare Sätze sprichst, desto weniger Rechtfertigung brauchst du.
Starte heikle Gespräche mit einem gemeinsamen Ziel: „Mir ist wichtig, dass wir uns verstehen und eine Lösung finden, die tragfähig bleibt.“ Stelle dann eine neugierige Frage und paraphrasiere, bevor du positionierst. Halte Mikro‑Pausen von zwei Atemzügen. So entsteht Raum für Werte beider Seiten. Bitte am Ende um einen Satz, der das Gehörte spiegelt. Diese kleine Struktur reduziert Missverständnisse und erhöht die Chance auf Entscheidungen, die alle mittragen.
Vereinbare regelmäßige, kurze Check‑ins mit Kolleginnen, Partnern oder Freunden. Nutzt drei Fragen: Was war hilfreich? Was irritierte? Was probieren wir anders? Verknüpft jede Antwort mit einem Wertbegriff. Dokumentiert maximal fünf Stichworte. Dadurch bleibt Feedback leicht und wirksam. Lade Leserinnen ein, eure Lieblingsfragen zu teilen. Gemeinsam entsteht ein Werkzeugkasten, der Beziehungen stabilisiert und Alltagsentscheidungen spürbar erleichtert, weil Erwartungen und Grenzen nicht mehr implizit bleiben.
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